Damit sie (die Kinder) ihr Vertrauen auf Gott setzen!

(aus Psalm 78,7)

shutterstock_192462836_Syda-Productions_webGerade für Kinder ist es wichtig, jemandem vertrauen zu können! Denn das gibt Sicherheit, stärkt die Persönlichkeit und bietet Schutz in stürmischen Zeiten.

Aber warum sollen Kinder gerade Gott vertrauen? Damit sie nicht so werden wie ihre Eltern!

Eine unbequeme Antwort. Aber Asaf, der den oben zitierten Text verfasst hat, redet nicht gerne um den heißen Brei herum. Ihm liegen seine Mitmenschen und besonders die junge Generation am Herzen. Er fordert seine Zuhörer eindringlich dazu auf, sich neu auf Gott zu besinnen. Denn die Missstände im Denken und Handeln seines Volkes tragen keine guten Früchte.

Doch geht es um Gott, werden wir Menschen misstrauisch. Hinter jedem Wort der Bibel wittern wir Bevormundung und Fremdbestimmung. Dabei hat Gott gar nicht vor, uns fernzusteuern. Er hat uns geschaffen, weil er uns beschenken möchte. Wir dürfen teilhaben an seinem großen Reichtum und uns in seiner heilsamen Liebe bergen. Gott möchte sein Leben mit uns teilen. So wie liebevolle Eltern alles mit ihren Kindern teilen. Ihren Besitz, ihre Zeit und ihre Zukunft.

Unsere ausgesäte Lebensphilosophie – „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ – trägt bittere Früchte. Sie heißen Habgier, Neid und Unzufriedenheit! Den Reichtum unserer Welt, den Gott allen Menschen geschenkt hat, reißen wir an uns und teilen ihn ungleichmäßig durch sieben Milliarden.

Wenn wir unseren Kindern Weihnachten nur noch als Märchen und das Leben und Werk von Jesus Christus nicht als Gottes einzigartiges und persönliches Lebensangebot weitersagen, werden sie in denselben Taumel geraten wie ihre Eltern, die zwar noch von Nächstenliebe und Frieden reden können, aber, sobald es die eigene Geldbörse betrifft, von Habgier und Egoismus aufgefressen werden.

Ein Leben mit Jesus und die Vorfreude auf die Ewigkeit bei Gott, machen Menschen nicht zu weltfremden Träumern! Im Gegenteil. Wer sein Vertrauen auf Gott setzt, braucht sich nicht von den Gütern dieser Welt beherrschen zu lassen und ist dazu im Stande, gerne und großzügig mit allen Menschen zu teilen. Den Besitz, die Zeit und die Zukunft.

Machen wir uns also auf den Weg und berichten der kommenden Generation von den Wundern und großen Taten Gottes.

Damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen!

Matthias Demmin, Nationalleiter